Wovon träumen wir?

Wir wollen gemeinsam als Team unsere Praxis in eine neue Ära überführen, sie tauglich für die junge ärztliche Nachfolgegeneration machen.

Warum ist das notwendig?

Die Praxisschließung der Kollegen Dres. Heinrich/Janssen bereits zum 03.06.2019 hat uns hautnah gezeigt, dass der Mangel an Hausärzten auch im Rhein-Main-Gebiet angekommen ist. Die Kollegen fanden trotz einiger Interessenten keine Nachfolger, weil weder die Räume noch das Abgabekonzept bei der jungen Generation Anklang gefunden hat. Das volle Ausmaß der Misere zeigt auch der sehenswerte Beitrag des ZDF aus der Sendereihe 37 Grad „Notfall Hausarzt – Praxissterben in Deutschland“ – zu finden in der ZDF-Mediathek unter https://www.youtube.com/results?search_query=zdf+mediathek+37+Grad+Arzt

Was wollen also die jungen Ärztinnen und Ärzte?

Die Nachfolgegeneration legt sehr viel mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auf eine Life-Work-Balance und das nicht nur, weil die Medizin immer weiblicher wird – der Anteil der Frauen als Absolventinnen nähert sich der 70%-Marke. Aber auch die männlichen Kollegen nehmen Erziehungszeiten in Anspruch, möchten der Familie zuliebe eher in einem Angestelltenverhältnis mit klar geregelten Arbeitszeiten und ohne Ängste vor Bürokratie und Regressen arbeiten.
Aus diesen Gründen hätte die Stadt Langenselbold unbedingt den, bereits vor 3 Jahren von mir geforderten, Bau eines Gesundheitszentrums mit barrierefreien, klimatisierten und modernen Räumen nachkommen sollen.
Dann wäre uns vielleicht auch der Wegzug des Langenselbolder Kinderarztes nach Lieblos in genau solch ein Zentrum erspart geblieben!
Die verbliebenen Praxen stehen jetzt vor der großen Aufgabe viele unversorgte Patientinnen und Patienten aufnehmen und kennenlernen zu müssen.
Wir wollen Sie nicht im Regen stehen lassen!
Das hat uns die letzten Wochen sehr viel zusätzliche Arbeitszeit an den freien Nachmittagen, Abenden, Nächten und den Wochenenden gekostet und ist zumindest bei uns noch nicht komplett abgeschlossen.

Aber wir wollen das, wir wollen wachsen, wollen für das neue Gesundheitszentrum auch weiterhin Mitstreiter, Weggefährten und weitere Akteure im Gesundheitswesen finden und wir streben genauso eine Zusammenarbeit miteinander an, wie es die junge Nachfolgegeneration fordert: Arbeiten in einem multiprofessionellen Team mit gut ausgebildeten ärztlichen und nicht-ärztlichen Teammitgliedern (schauen Sie sich ruhig mal die Qualifikationen der bisherigen Akteure an – wir geben uns alle Mühe!) und anderen Playern im Gesundheitswesen.

Hier dürfen Sie jetzt schon mal einen Blick auf unseren Traum wagen:

 
 

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